Direktion der Eisenbahnpolizei

Die Bahnpolizei (SPC) ist ein spezialisierter Polizeidienst, der beauftrag ist mit der Sicherheit, der Lebensqualität und der polizeilichen Unterstützung im Rahmen des Personen- und Gütertransports per Bahn und der dabei ein zuverlässiger und fachkundiger Partner sein möchte für:

  • die Reisenden,
  • die Transportgesellschaften
  • und die anderen Polizei- oder Sicherheitsdienste.

Die Bahnpolizei erfüllt diesen Auftrag durch ihre Polizeigrundarbeit in ihrem spezifischen Bereich und durch die Bereitstellung einer Sonderunterstützung im Bereich der Bahnpolizei:

  • Empfang : SPC verfügt über Empfangsbüros in ausgewählten Bahnhöfen (von Behörden oder Partnern bestimmt).
  • Einsatz: SPC gewährleistet die Einsätze auf ihrem spezialisierten Gelände innerhalb einer vernünftigen Frist, welche von den Behörden festgelegt, von Partnern erwartet und dem Bürger gefordert wird.
  • Polizeilicher Opferbeistand: SPC gewährleistet eine menschliche und von Qualität geprägte Behandlung der Opfer auf ihrem spezialisierten Gelände in Zusammenarbeit mit ihren Partnern und den bestehenden Sonderdienststellen.
  • Polizeiliche Verwaltung von Ereignissen: SPC wirkt mit an der Verwaltung von Ereignissen und Notfälle, die ihren spezialisierten Bereich betreffen.
  • Revierarbeit/Sektorarbeit: SPC leistet Revierarbeit/Sektorarbeit ausschließlich auf ihrem spezialisierten Gelände und in Zusammenarbeit mit den Revierbeamten der betroffenen Polizeizone.
  • Fahndung: SPC führt erste Feststellungen auf ihrem spezialisierten Gelände durch und übernimmt die aus der Bekämpfung der besonderen Kriminalität entstandenen Ermittlungsaufgaben in Zusammenarbeit mit den Ermittlungsdiensten der betroffenen PZ und/oder FKP. Diese Kriminalitätsform entsteht aufgrund der Gelegenheiten, welche das besondere Gelände den Kriminellen bietet (beispielsweise Taschendiebe in Bahnhöfen und Zügen, Metalldiebstahl, Drogenhandel oder Menschenhandel per Bahn, Sabotage von Zügen, …).
  • Verkehr: SPC orientiert ihre Aktionen an den Zuwiderhandlungen, die auf der Höhe der Bahnübergänge, in den Unterführungen, in den Parkhäusern in der Nähe der Bahnhöfe begangen werden, sowie an den schweren Übertretungen, die während der Ausführung ihrer anderen Aufträge festgestellt werden.
  • Grenzkontrolle: SPC ist zuständig für die Grenzkontrolle von Reisenden nach Groß-Britannien. In diesem Rahmen kann SPC den Partnern ihr Fachwissen in Bezug auf gefälschte und falsche Dokumente zur Verfügung stellen.
  • Spezialierte Unterstützung durch :
    • Die Entwicklung eines Wissenszentrums zugunsten aller Behörden, Polizeidienste und nationalen und internationalen Partnern, die dieses Fachwissen auf einfache und schnelle Weise bei ihren Einsätzen abrufen können.
    • Ein Lagebild und das Sammeln administrativer und gerichtlicher Informationen bezüglich des spezialisierten Bereichs der SPC zwecks Anleitung ihrer internen Arbeitsweise und Speisung des Sicherheitslagebilds ihrer Behörden und Partner.
    • Die Bereitstellung einer belastbaren Kapazität von spezialisiertem Personal und spezialisierten Mitteln, in Übereinstimmung mit den Richtlinien des Ministers des Innern, zu Gunsten der Verwaltungsdirektoren-Koordinatoren (DirCo), im Rahmen ihrer verwaltungspolizeilichen Aufträge.

Rückblick und Organisation

Die Geschichte der Eisenbahnpolizei begann im neunzehnten Jahrhundert, als das Gesetz vom 25. Juli 1891 den Rahmen der Eisenbahnpolizei bestimmte. Bis zu ihrer Eingliederung in die Gendarmerie am 1. Juni 1999, war die Eisenbahnpolizei aus Mitarbeitern der SNCB, die über beschränkte Polizeibefugnisse verfügten, zusammengesetzt.

  • Das Abzeichen stellt die Silhouette eines herannahenden Zuges dar.
  • Die beiden geschwungenen Linien drücken das Streben nach einer von Qualität geprägten Dienstleistung aus zu Gunsten der Zugreisenden sowie der Beförderungsgesellschaften, mit denen die Bahnpolizei bevorzugte Kontakte pflegt.
  • In der Gesamtheit steht das Logo, weiß auf blauem Grund, für die Dynamik dieser auf dem Gelände wirkenden Einheit der föderalen Polizei.
  • Die Zugreisenden erkennen die Mitglieder der Bahnpolizei an ihrem gelben Band, auf dem die Worte "POLICE DES CHEMINS DE FER - SPOORWEGPOLITIE" (Bahnpolizei) stehen.
  • Das Tragen dieses Abzeichens ist ausschließlich den Mitgliedern der Bahnpolizei vorbehalten.

Slogan

"Alle gemeinsam auf der richtigen Bahn!"

Dieser Slogan und der Hinweis auf die Bahngleise lassen eine automatische Assoziierung mit der SPC und ihrem Arbeitsfeld, dem Bahnverkehr, entstehen. Dadurch wird der Wiedererkennungswert des Slogans gesteigert.

Die beiden Teile des Slogans beziehen sich sowohl auf den internen als auch auf den externen Bestandteil der Polizeiorganisation.

Interner Bestandteil

Die Worte "Alle gemeinsam" beziehen sich auf das Zusammengehörigkeitsgefühl, das die SPC ausmacht, sowie auf eine ihrer Grundwerte: Stolz, zur SPC dazuzugehören. Auch nehmen sie Bezug auf die verschiedenen Dienststellen der SPC, die gemeinsame Aktionen veranstalten (Bekämpfung des Metalldiebstahls, des Drogenhandels, des Menschenhandels, usw.). Zudem nehmen diese Begriffe Bezug auf die 'internen' polizeilichen Partnerschaften (Kollegen der integrierten Polizei der lokalen und föderalen Ebene).

Der zweite Teil des Slogans "auf der richtigen Bahn" ist eine Anspielung auf das Engagement der SPC im Rahmen der Exzellenz bei der Polizeiarbeit. Diese leitet uns an und unterstützt jede unserer Aktionen, so dass wir auf qualitative Weise unsere Aufgaben und Funktionen ausüben können. Das Wort "richtig" wurde gewählt, um das Streben nach ständiger Verbesserung der Qualität unserer Aktionen auszudrücken. Dieser ständige Einsatz ist der Antrieb für jedes einzelne Personalmitglied.

Das Wort "Bahn" ist ein eindeutiger Hinweis auf das spezialisierte Gelände, auf dem die SPC tätig ist, seien es die Bahngleise oder die Metro.

Externer Bestandteil

Die Worte "Alle gemeinsam" stehen dafür, dass die SPC ebenfalls in Zusammenarbeit mit ihren externen Partnern arbeitet (die STIB, INFRABEL, SNCB und die anderen Bahngesellschaften). Die SPC bietet eine spezialisierte Dienstleistung an und ist ein verlässlicher Partner auf diesem besonderen Gebiet.

Schließlich und im weitesten Sinne kann der "Bürger-Kunde" auch als verantwortlicher Akteur angesehen werden, der im Rahmen dieses globalen Sicherheitsvorgehens unumgänglich ist.

Wir setzen uns alle für den gleichen Weg ein: einen Weg des integrierten und integralen Sicherheitsvorgehens auf dem spezialisierten Gelände der SPC, der schließlich zu einer Verbesserung der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln führen soll.

Vision

Die Bahnpolizei strebt nach einer umfassenden Anerkennung als Fachpolizei im Eisenbahn- und U-Bahn-Bereich. Professionell und zuverlässig setzt sie sich entschieden für Transparenz, Zusammenarbeit und Rechenschaftspflicht ein.

Zu diesem Zweck wollen wir mit der Gesamtheit unserer Mitarbeiter etwas bewegen und einen konkreten Mehrwert im Sicherheitsansatz und der Lebensqualität im öffentlichen Personenverkehr anbieten (Züge, Metros, Bahnhöfe und U-Bahn-Stationen).

Wir streben danach, den Behörden, den Verwaltern der Eisenbahninfrastruktur, den öffentlichen Verkehrsunternehmen, den Sicherheitsdiensten, den Rettungsdiensten und den anderen Polizeidiensten ein qualitatives Unterstützungsangebot zu liefern, indem wir unsere Fachkenntnisse weiter entwickeln, unsere Kommunikation optimieren und unsere Mittel modernisieren und bestmöglich verwenden.

Wir wollen ebenfalls zur Pünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel beitragen und gleichzeitig die Achtung der Menschenwürde, der körperlichen Unversehrtheit eines jeden und die Einhaltung der Anweisungen der Behörden gewährleisten.

Werte

Als Mitarbeiter der Bahnpolizei beachten wir bei unserer täglichen Arbeit, zusätzlich zu den Werten der föderalen Polizei und zum Kodex für Berufspflichten, die folgenden Werte:

  1. Respekt: Wir sind im höchsten Maße bestrebt, bei unserer täglichen Arbeit die Rechte der Personen zu beachten. Wir bringen jeder Person Respekt entgegen, so wie auch uns Respekt entgegengebracht wird.

  2. Dienstgeist: Wir arbeiten stets lösungsorientiert, ungeachtet der jeweiligen Umstände und Situationen um den Bürgern und der Gesellschaft auf einer flexibelen Weise zu dienen.

  3. Offenheit: Unser Umgang mit den Bürgern, sowie mit den internen und externen Partnern ist von Offenheit und Zugänglichkeit geprägt.

  4. Qualität: Unsere Polizeiarbeit ist von hoher Qualität. Wir sind uns unseres Einflusses hinsichtlich des Themas Mobilität bewusst und auch, dass unsere Einsätze Auswirkungen auf das tägliche Leben der Bürger haben können.

  5. Stolz: Wir sind stolz darauf, Mitglieder der Sondereinheit der föderalen Polizei zu sein und sind verantwortlich für die öffentliche Sicherheit auf dem Bahngelände. Wir wollen unsere Kentnisse und Erfahrungen unter anderem mit den Kollegen der Lokalpolizei teilen.

  6. Kollegialität: Wir unterstützen uns gegenseitig, in guten wie in schlechten Zeiten.

Die Eisenbahnpolizei is eine dekonzentrierte föderale Polizeidirektion, die täglich sichtbar auf dem Gelände anwesend ist.

Momentan zählt die Eisenbahnpolizei in theoretischer Hinsicht 632 Polizeibeamte und mitglieden des Zivilpersonal.

Die Bahnpolizei steht ebenso wie die Luftfahrtpolizei, die Schifffahrtspolizei und die Straßenverkehrspolizei unter der Leitung der Generaldirektion der Verwaltungspolizei der föderalen Polizei.

Die heutige Struktur besteht aus 2 Ebenen:

  • Auf zentraler Ebene bestimmt die Direktion die Strategie und kümmert sich um die Koordination.
  • Ins Gelände, die tätigheiten werden auf lokaler und supralokaler Ebene von elf posten das ganze Land verteilten Posten durchgeführt. Der Posten Brüssel gewährleistet die Leitung und Koordination der fünf folgenden Abteilungen:
    • Abteilung Empfang/Bürgernähe
    • Abteilung Einsatz
    • Abteilung Grenzkontrolle
    • Abteilung Phänomenverwaltung
    • Abteilung operative Unterstützung
Außenposten
Brüssel Brüssel
Flandern Antwerpen, Löwen, Hasselt, Gent, Brügge
Wallonien Lüttich, Namur, Libramont, Mons, Charleroi

Aktionsbereich

Allgemeine Aufgabenverteilung zwischen der lokalen Polizei und der Bahnpolizei (SPC)

Die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen sind in einem ministeriellen Rundschreiben vom 15. April 2002 über die Verantwortlichkeiten der Verwaltungsbehörden und die Aufgabenverteilung zwischen den Polizeidiensten in Bezug auf die Sicherheit auf den Bahnstrecken verankert.

Punkt 5 dieses Rundschreibens kann folgendermaßen zusammengefasst werden:

  • Die lokale Polizei ist zuständig für den Bahnhof, die Umgebung des Bahnhofs sowie für lokale Phänomene auf den Bahnsteigen;
  • Die föderale Polizei ist zuständig für die Züge, sie ist zuständig auf den Bahngleisen und für überlokale Phänomene auf den Bahnsteigen.

Mit überlokalem Phänomen ist jedes Ereignis gemeint, das eine Auswirkung auf die MOBILITÄT von Zügen haben könnte und insbesondere auf die Beförderung von Reisenden, oder das Bestandteil sein könnte einer kriminellen oder administrativen Problematik, die auf eine überlokale oder föderale Art und Weise gehandhabt werden sollte. SPC möchte also auch zur Pünktlichkeit des öffentlichen Verkehrs beitragen.

Der Aktionsbereich der Bahnpolizei in Zahlen

  • 3 592 km Bahnstrecke, darunter 85% elektrifiziert
  • 40 km Metro- und Premetrostecken
  • 1 848 Bahnübergänge
  • 550 Bahnhöfe und Haltestellen, die offen sind für den Verkehr, und 69 Metrostationen
  • 209 Signalkabinen
  • 633 700 Zugreisende pro Tag
  • 362 740 Metroreisende pro Tag

Die 10 Bahnhöfe, in denen die Bahnpolizei eine besondere Unterstützung anbietet

Der Minister hat gewisse Bahnhöfe bestimmt, in denen die SPC subsidiär eingreift, um der lokalen Polizei eine Unterstützung zukommen zu lassen.

Die Note Nr. 16324 vom 15. April 2002, die an die Generalkommissarin der föderalen Polizei gerichtet war, bestimmt, dass diese Unterstützung effektiv in zehn Bahnhöfen gewährleistet wird: Brügge, Gent, Antwerpen, Löwen, Brüssel-Nord, Brüssel-Süd, Mons, Charleroi, Namur und Lüttich. Die Art der Unterstützung ist in Protokollen festgehalten.

Der Aktionsbereich der SPC betrifft nicht nur die Infrastruktur der Bahn von INFRABEL, das Material, die Bahnhöfe und Haltestellen der SNCB. Auch die Sicherheit in der Brüssler Metro, in ihren 69 Haltestellen und Premetrohaltestellen fallen ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich der SPC. Diese Tatsache ist nicht im Gesetz festgelegt, jedoch sieht das Abkommen zwischen dem Innenminister und dem Justizminister vom 23. Juli 2001 über die Verteilung der Kapazitäten der föderalen Polizei vor, dass die ehemalige Metrobrigade ab dem 1. August 2001 Bestandteil der SPC wird.

Aufgabenverteilung im öffentlichen Verkehr in Brüssel

Seit einiger Zeit besteht ein Protokollabkommen des Innenministers in Bezug auf den öffentlichen Verkehr in Brüssel, in dem die Erweiterung der Aufgaben der SPC Brüssel und die Übernahme aller wichtigen Bahnhöfe (Brüssel-Nord, Zentralbahnhof, Brüssel-Süd, Schuman, Simonis, Westbahnhof, Bockstael, Merode und Delta) festgelegt sind.

Im Einverständnis mit dem Korpsleiter der Polizeizone Brüssel-Hauptstadt Ixelles wurden die Haltestellen Brüssel-Kongress und Brüssel-Kappelle hinzugefügt, da sie zur strategischen Nord-Süd-Achse von Brüssel gehören.

Dienststellen

Der Posten BRÜSSEL

Die Bahnpolizei (SPC) wurde im Jahre 2012 umstrukturiert und mit 100 Inspektore in Brüssel Hauptstadt verstärkt.

Der Posten der Bahnpolizei in Brüssel umfasst fünf Abteilungen:

  • Abteilung Empfang/Bürgernähe
  • Abteilung Einsatz
  • Abteilung Grenzkontrolle
  • Abteilung Phänomenverwaltung
  • Abteilung operative Unterstützung

Diese Struktur ermöglicht ein effizientes und koordiniertes Funktionieren, sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen den Posten und mit den lokalen Polizeizonen, zum Beispiel im Bereich der vereinbarten Kontrolle des öffentlichen Raums bei Kundgebungen und Ereignissen oder im Rahmen groß angelegter Aktionen (FIPA).

Der lokale Informationsknotenpunkt (CLIK)

Der lokale Informationsknotenpunkt besteht erst seit Ende 2011 und unterstützt in ganz unterschiedlichen Bereichen die anderen Abteilungen, beispielsweise im Bereich der Bearbeitung der Nachschriften (Ersuchen der Magistrate), im Bereich der polizeilichen Ermittlungen von Amts wegen (EPO-Akten) oder auch der strategischen Kriminalitätsanalyse (Beobachtung der Phänomene). Ferner gewährleistet er allen SPC-Posten (auch in den Provinzen) eine technische und funktionelle Unterstützung im Rahmen der Erstellung von Protokollen und Berichten jeder Art.

Das operative Kommandozentrum (RAMCO)

Das Kommandozentrum leitet die Einsätze der Einheiten auf dem Gelände nach einem Notruf eines Bürgers an 101. 'RAMCO' wurde in 2005 aufgerichtet um die Sicherheit der Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel in Brüssel zu verbessern. Fast 2000 Kameras wurden in der Brüsseler Metro installiert. Die Operatoren des Kommandozentrums haben an ihren Bildschirmen alle Stationen im Blick (virtuelle Patrouillen) und schicken gegebenenfalls Einsatzteams vor Ort.

Alle Bilder können im Nachhinein nochmals ausgewertet werden. Auf diese Weise steigen die Chancen, einen Zwischenfall tatsächlich zu filmen, um rund 70%. Derartige Bilder sind Beweise oder aber werden zur 'Videotherapie', d.h. sie werden jungen Straftätern und ihren Angehörigen gezeigt.

Die Operatoren verfügen ebenfalls über ein System zur Überwachung der U-Bahn-Züge. Das System ermöglicht es den Beamten der Bahnpolizei, unmittelbar festzustellen, wo sich ein U-Bahn-Zug auf dem Verkehrsnetz befindet. Somit sind sie bei Zwischenfällen oder sonstigen Problemen in der Lage, rasch einzugreifen.

Die neuartigen Anwendungen und technischen Innovationen des Kommandozentrums, sowie seine Sachkenntnis, stehen natürlich auch den anderen Dienststellen der Bahnpolizei, sowie den Diensten der Polizei im Allgemeinen zur Verfügung.

HESTIA Team

Die Bahnpolizei, SPC, bildete zu Gunsten der Obdachlosen in den Bahnhöfen der Brüssler Bahnhöfen und Metrostationen ein besonderes Team, das aus fünf Mitgliedern und einem Koordinator besteht. Das Team wird HESTIA genannt, in Anlehnung an die griechische Göttin, Bewacherin des häuslichen Herdes.

Diese Arbeit erfordert ein integrales und integriertes Vorgehen. Besonders in den Wintermonaten, wenn zahlreiche Obdachlose in den Straßen und Bahnhöfen Schutz und einen Schlafplatz suchen. Aus diesem Grund arbeitet das Team mit verschiedenen sozialen Einrichtungen (CPAS, MARAUDE, CASU, Streetworker, THERMO, Gemeindeverwaltung,.), Polizeidiensten (FKP, lokale Polizeizonen, Polizeidienste anderer Länder,.) und mit der SNCB zusammen.

Das HESTIA-Team unternimmt Streifen auf dem Gelände, sucht den Kontakt mit den Obdachlosen in den Bahnhöfen und Metrostationen und bietet obendrein jeden Dienstag von 9 bis 17 Uhr einen Bereitschaftsdienst im Bahnhof Brüssel-Süd an. Dort erhalten Obdachlose eine auf sie zugeschnittene Dienstleistung (die Ausstellung von Dokumenten, wenn der Ausweis verloren gegangen ist oder gestohlen wurde, das Prüfen von Personenbeschreibungen, Hilfe bei der Erstellung eines Lebenslaufs, wenn die Person auf Arbeitssuche ist,.).

Das HESTIA-Team leistet außergewöhnliche Arbeit, die in Zusammenarbeit mit zahlreichen Unterstützungsdiensten zu Gunsten der Not leidenden Menschen zustande kommt.

Das Team der Hundeführer

Die Dienststellen in WALLONIEN

Die Dienststelle von Bahnhof von Namur, die Dienststelle von Bahnhof Lüttich und die Dienststelle von Bahnhof Libramont umfasst die Provinzen Lüttich, Namur und Luxemburg.

Die Dienststelle von Bahnhof Mons und die Dienststelle von Bahnhof Charleroi umfasst die Provinz Hennegau.

Internationale Zusammenarbeit : RAILPOL

RAILPOL ist eine Organisation, die zu dem Zweck ins Leben gerufen wurde, eine Zusammenarbeit zwischen den Bahnpolizeien in Europa zu ermöglichen. Ziel ist ein gegenseitiges Kennen lernen, so dass jedes Mitgliedsland seine Erfahrungen einbringen kann und eine zukünftige Zusammenarbeit bei Einsätzen gewährleistet ist.

Die Niederlande, Belgien, Deutschland, Groß-Britannien und Frankreich begannen damit, regelmäßige Treffen zu veranstalten. Später traten weitere Länder der Organisation bei, die sich schließlich auf EU-Ebene ausweitete. Seit 2007 ist RAILPOL eine offiziell anerkannte Organisation, die Subsidien erhält.

Zurzeit umfasst RAILPOL 17 Mitglieder sowie mehrere nichtaktive Mitglieder (beobachtendes Land).Langfristig verfolgen die Mitglieder das Ziel, jede Bahnpolizeidienststelle der EU-Mitgliedstaaten als Mitglied anzuwerben.

RAILPOL kann bereits auf eine Reihe von Eigeninitiativen zurückblicken:

  • Die Arbeitsgruppen, deren Arbeitsbereiche das eine oder andere Kernthema darstellt und die sich für eine verbesserte Verbreitung der Informationen einsetzen.
  • Verschiedene groß angelegte Einsätze wurden bereits gemeinsam vorbereitet, beispielsweise der Europacup, der Weltcup, der NATO-Gipfel, der Besuch des Präsidenten Obama,...
  • Eine Website wird zurzeit erstellt, die einerseits allgemeine Informationen enthält und andererseits (später) einen begrenzten Zugang zu den auf der Internetseite gespeicherten polizeilichen Informationen gewährt.
  • Ein Netzwerk mit Kontaktpersonen, die rasch Informationen verbreiten und die schnelle Entscheidungen treffen über die bei einem gemeinsamen Einsatz einzusetzenden Mittel. (beispielsweise bei der Bekämpfung des Terrorismus).
  • Verschiedene gemeinsame Einsätze wurden bereits in ganz Europa durchgeführt, beispielsweise in Bezug auf den Metalldiebstahl, die Störungen und den Menschenhandel.

Siehe auch : www.railpol.eu und das Video der Konferenz am 32nd RAILPOL Conference im November 2014 in Brüssel statt.

Adressen

Die Bahnpolizei ist auf dem gesamten belgischen Staatsgebiet tätig.Sie zählt eine Direktion und 11 Polizeiwachen.**Wache in Brüssel (SPC BRÜSSEL)**Empfang in den Bahnhöfe Brüssel-Süd oder Brüssel-Nord (siehe hierunter)

Liste der Bahn- und Metrostationen in Brüssel (xls, 34 KB)