Die Generaldirektion der Kriminalpolizei

Die Generaldirektion der Kriminalpolizei bekämpft die überörtliche oder organisierte, gesellschaftsschwächende Kriminalität und Verbrechen, die besondere Vorgehensweisen erfordern, durch gerichtspolizeiliche Sondermaßnahmen.

Ihre Tätigkeiten umfassen ferner die Aufspürung neuer Tendenzen oder neuer Kriminalphänomene und die rechtzeitige Meldung an die zuständigen Behörden mit dem Ziel, das Risiko, dass neue Verbrechen verübt werden, zu senken. Die Kriminalpolizei führt gerichtliche Ermittlungen durch, leitet Ermittlungen ein (proaktive und reaktive) und geht gegen kriminelle Organisationen vor.

Die Herausforderung für die Dienststellen der Generaldirektion der Gerichtspolizei liegt darin, die kriminellen Netzwerke und Tätergruppen zu identifizieren und zu schwächen. Sie erreicht ihre Ziele durch qualitative Ermittlungen (proaktive und reaktive), die schließlich dazu führen, dass so viele Täter wie möglich durch die Beweismittel identifiziert und den Gerichtsbehörden vorgeführt werden können.

Die föderalen Ermittlungen werden auf dekonzentrierter Ebene in den dekonzentrierten Gerichtsdirektionen geführt. Die Ermittler werden von Verwaltungs- und Logistikpersonal unterstützt sowie von den Zentraldirektionen und den Sonderdienststellen der Generaldirektion der Gerichtspolizei. Die durch die Dienststellen der Generaldirektion der Gerichtspolizei gewährte operative Unterstützung besteht aus gerichtlichem Fachwissen und Mittel, die eigens für die Durchführung gerichtspolizeilicher Sonderaufträge entwickelt wurden.

Die gerichtlichen Ermittlungen und Fahndungen werden geleitet von den zuständigen Gerichtsbehörden. Auf dekonzentrierter Ebene sind der Prokurator des Königs und die Untersuchungsrichter zuständig, auf föderaler Ebene die Föderalstaatsanwaltschaft.