Nein, Geldanlagen mit garantierten und wundersamen Erträgen gibt es nicht

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Prominente preisen eine unglaubliche Geldanlage an? Werden Sie eingeladen, einer WhatsApp-Gruppe mit exklusiven Finanztipps beizutreten? Denken Sie daran, dass Geldanlagen, die zu schön sind, um wahr zu sein, nicht existieren!

Nein, Geldanlagen mit garantierten und wundersamen Erträgen gibt es nicht

Ob die RTBF-Moderatorinnen Fanny Jandrain und Justine Katz, Premierminister Bart De Wever oder der Gouverneur der belgischen Nationalbank, Pierre Wunsch - sie alle wurden Opfer von Identitätsdiebstahl, um über betrügerische Investitionsplattformen Geld von den Bürgern zu erbeuten. 

Die Betrüger verwenden immer die gleichen Techniken: Sie bedienen sich der Stilmittel der Presse (gefälschte Zeitungsartikel, falsche Zeugenaussagen, falsche Videoclips usw.) und behaupten, dass die Existenz von Finanzplattformen, die beeindruckende Gewinne bieten, vor der breiten Öffentlichkeit verborgen ist. Aber Sie haben großes Glück: Wenn Sie schnell handeln, können Sie sich hierzu anmelden! Die Betrüger spielen somit mit der Seltenheit und Dringlichkeit. Interessierte können sich natürlich auf sehr (zu) einfache Weise dafür anmelden. 

Wenn Sie sich die Seiten genauer ansehen, werden Sie feststellen, dass die Kommentare und die Profile, die kommentieren, gefälscht sind.  

Faux investissements
Faux investissements

Betrügerische WhatsApp-Gruppen 

Vor kurzem berichtete die Finanzdienstleistungs- und Finanzmarktbehörde (FSMA) auch über ein anderes Phänomen dieser Art: die Zunahme von Meldungen über WhatsApp-Gruppen, in denen Betrüger „exklusive“ Anlagetipps weitergeben.  

„Beim Surfen in sozialen Netzwerken (oft Facebook oder Instagram) stoßen Verbraucher auf Werbung für WhatsApp-Gruppen, die angeblich exklusive Finanzmarktanalysen sowie lukrative Anlagetipps austauschen. Diese Werbung wird häufig auf Seiten gepostet, die in betrügerischer Weise den Namen und das Logo anerkannter Banken oder Pressedienste verwenden“, so die FSMA im Einzelnen. 

WhatsApp-Gruppen werden von Personen verwaltet, die sich als Wirtschaftswissenschaftler oder auch als Persönlichkeiten aus der akademischen Welt ausgeben. Sie versuchen, die Verbraucher dazu zu bringen, gefälschte Anwendungen herunterzuladen. „In diesen WhatsApp-Gruppen werden die Verbraucher dazu verleitet, an Gewinnspielen teilzunehmen. Ziel ist es aller Wahrscheinlichkeit nach, ihre personenbezogenen Daten zu entwenden. Darüber hinaus werden die Verbraucher auch dazu ermutigt, bestimmte in den USA notierte Aktien zu kaufen. Das Ziel scheint hier zu sein, den Kurs dieser Aktien zu manipulieren - ein Mechanismus, der unter dem Namen „pump and dump“ bekannt ist, so die FSMA weiter. 

Opfer? Was tun?  

Sind Sie einer solchen WhatsApp-Gruppe beigetreten? Verlassen Sie diese Gruppe so schnell wie möglich und blockieren Sie die Nummer des Administrators. „Befolgen Sie keine Anlagetipps und laden Sie keine Anwendungen herunter, die in diesen WhatsApp-Gruppen beworben werden. Nicht nur, dass es sich bei diesen über diese Anwendungen getätigten Investitionen um Scheininvestitionen handelt, sie können auch zur Installation von Schadsoftware verwendet werden“, warnt die FSMA. 

Wenn Sie Geld an eine Plattform überwiesen haben, wenden Sie sich sofort an Ihre Bank, melden Sie dies der FSMA und erstatten Sie Anzeige bei der Lokalen Polizei. Besorgen Sie sich dazu alle Beweise: Nachrichtenaustausch, Screenshots von Transaktionen, Kontoauszüge, ... 

Hüten Sie sich auch vor dem Betrug „recovery room“. Dieser besteht darin, das Opfer eines ersten Betrugs ein zweites Mal in die Falle zu locken, indem man ihm anbietet, ihm zu helfen, sein Geld zurückzubekommen.  

Wie auch immer: Bevor Sie Investitionen tätigen, überstürzen Sie nichts und recherchieren Sie! Denken Sie daran, dass etwas, das zu schön ist, um wahr zu sein, gleichbedeutend mit Betrug ist... 

Haben Sie Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens? Sie können die Seite „Überprüfen Sie Ihren Anbieter“ auf der Website der FSMA einsehen. 

Weitere Informationen... 

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Hier finden Sie unsere Empfehlungen, um nicht auf Internetbetrüger hereinzufallen, sowie unsere Tipps, um einen Vorfall online zu melden. Sie sind Opfer? Erfahren Sie, wie Sie Anzeige wegen Internetbetrugs erstatten können!   

Weitere Informationen : https://www.polizei.be/5998/de/uber-uns/kommunikationskampagnen/scam-kampagne