World Day against Trafficking in Persons

Einige Ereignisse der letzten Zeit haben die lange Sklaverei-Vergangenheit der letzten Jahrhunderte an die Oberfläche gebracht. Auch wenn es wichtig ist, diese Vergangenheit mit historischer Kritik zu konfrontieren, darf dies uns nicht vergessen lassen, dass die Sklaverei im 21. Jahrhundert noch lange nicht verschwunden ist.

Moderne Sklaverei hat keine Farbe, keine Ethnie, kein Geschlecht, keine Religion. Der Menschenhandel, so heißt er heute, betrifft alle Formen der Ausbeutung schutzbedürftiger Personen durch Individuen, deren einzige Motivation die Anhäufung von viel gewinnreichen Menschen ist.
Sexuelle Ausbeutung, wirtschaftliche Ausbeutung, Ausbeutung des Bettelns, Organhandel oder Ausbeutung zur Begehung von Straftaten sind besonders abscheuliche kriminelle Aktivitäten, gegen die wir seit vielen Jahren kämpfen. Belgien ist seit Anfang der 90er Jahre ein Vorreiter in diesem Bereich.

Der Menschenhandel ist, wie auch der Menschenschmuggel, Phänomene, die in hohem Maße international tätig sind. Aus diesem Grund stehen wir heute an der Seite unserer internationalen Partner, um den Kampf gegen die Sklavenhändler wirksam zu führen und möglichst viele Opfer von ihnen zu befreien.

Wie jedes Jahr schließen wir uns der BLUE HEART-Kampagne an, die unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen durchgeführt wird, um jeden daran zu erinnern, wie wichtig der Kampf gegen den Menschenhandel ist.